nah im tuch

du nässt mich mit meinen tränen.
dein schweiß wäre mir lieber,
um meinen durst zu stillen,
an diesem tag und jenem davor,
aber der sand ist trocken.
vor den gestauten tropfen
geflüchtet zwischen die glänzenden räder.

du badest in meinem tränenmeer
und spürst doch nur das salz auf deiner haut.
eng war es in der wanne, damals
und wir berührten unsere seelen.
weit geöffnet waren wir, für uns, in der enge
und spielten uns nah im tuch.
ich tat es und du wolltest es und ich sollte es sagen.

und mir wird es getan, von dir.
es ist gut, dass der wein alle ist im haus,
die tränen würden ihn sonst verwässern.
getrunken war er noch vor kurzer zeit.
eingefüllt in einer glückvollen sekunde,
getrunken in einem lustvollen moment,
zur neige gegangen noch in derselben nacht.

dunkel war sie und einsam gefühlt,
keine antwort in meine verwirrung.
wortreich und schweißlos das schweigen.
ich kann sie nicht geben,
meine stimme versagt gurgelnd,
weil du mich mit meinen tränen tränkst.
es wird mir getan. von dir.

und es greift nach meiner hand,
um mich in das jetzt zu führen,
dass es zwischen dem fehlenden gestern
und dem nichtkommenden morgen nicht gibt.
zerrissen von der eisernen kraft.
mit der anderen winke ich dir zu,
wenn du in das bad steigst.

ich fühle noch die warmen lippen
und höre die worte, die mir mantel waren.
zerfetzt hängen sie an mir. lumpen.
frischgebügelte sätze liegen unantastbar
im schrank der vergangenheit.
und draußen blühen die magnolien,
immer wieder und prachtvoll. wie ehedem.






am ende