das erste mal

endlich ist es kalt.
ein winter aus vergessenen tagen.
ausgefüllt mit schnee, auf dem kristalle blühen
und eis auf den seen, das sich schon bald
ein eigenes echo gebend, bereit erklärt zu tragen.

am klaren himmel,
der den frost so trocken auf die nackten hände legt,
häufen sich langsam schneebeschwerte wolken,
um ihre bahn zu ziehen,
bis deren flocken in fröhlichem getümmel,
von wind aus ihnen herausgefegt.

drei tropfen blut
sind nur vermisst, wenn alle aufgetürmt,
der märchenhaftigkeit den weg ins jetzt zu zeigen.
woran es wirklich fehlt, ist nur der mut,
die eigenen spuren einzudrücken, wenn es stürmt.

es weicht das tageslicht.
noch schreit die jungfräulichkeit nach meinen schritten,
die vorwärts drängen, um mich aus meinem gleichgewicht zu führen.
mir laufen tränen frostig ins gesicht,
und jede will dich um begleitung bitten.

ich friere etwas,
doch scheint die haut sich wärmend aufzubäumen
und in erinnerung die nähe ihresgleichen noch zu spüren.
durch diesen feuchten schleier sehe ich,
dass deine spuren meine säumen.