kalter stahl

mit diesem gefährt wird der himmel
nicht erreichbar sein.
der grund des meeres hingegen,
steht ihm wohl offen.
es sind so tausend tonnen stahl,
die lassen mich nicht hoffen,
dass fleisch und blut
den willen transportieren
und ihn der einsicht trotzend
in luftige gefilde führen.

die milchstraße werde ich nie sehen.
auf ihr den weg zum mond zu gehen,
ist bloß ein traum, dem das gefährt
die folgschaft nur verweigern konnte
der stahl bleibt kühl, auch unter meiner hand,
in der beim streicheln selbst
die knochen berstend splittern
und meine sehnsucht wird,
dem grund des meeres ausgeliefert,
schon gleich aus atemnot verwittern.

das licht, mit dem ich ihr den weg bereitet hatte,
das jede dunkelheit durchschnitt,
erlosch im schatten,
den tausend tonnen stahl geworfen hatten.
es sank mit ihr und streckt sich kraftlos,
der hand entrissen, die es führte,
dem schlund der dunklen wirklichkeit entgegen.
es reicht auch gerade noch so weit,
den dosenfischen bei ihrem tanz,
vortäuschend einen hauch von leben einzugeben.

sie weiden sich am kühlen stahl.
der aasgeruch , den sie in ihren dosen
selbst verströmen, macht sie zur ersten wahl
und unterstreicht ihr schmeichlerisches werben,
in derem blasenreichen hall
die widerworte schnell ersterben.
frag dich einmal,
warum der wind die blätter von den bäumen weht,
warum im sturm ein nackter vogel
fast unbewegt am himmel steht.