verlorene eier in senfsoße bereitet
geben mir, mehr noch als kartoffelpuffer,
ein gefühl der geborgenheit
und die schmutzigen fingernägel
der großmutter
machen mich erdverbunden.
geruchlos, geschmacklos sind die erinnerungen.
aber sie hüten mich.

verlorenen augen in worinauchimmer
geben mir, mehr noch als wasauchimmer,
ein wissen um verlorenheit
und hände, die meinen nacken
nicht kraulen
machen mich sehnsüchtig.
gefühllos, gedankenlos ist die gegenwart.
aber sie bannt mich.

doch die erinnerungen trügen.
die eier waren nie verloren.
sie waren hartgekocht, bevor sie in die soße kamen.
aber die schmutzigen fingernägel
blieben den harten blicken nicht verborgen.
ich sollte mich hüten,
sie aus meinem nacken zu verbannen.
sehnsucht nach geborgenheit.

die katzen sind nackt und weiß
in der gegenwart
auch in der nacht, vom drom beschienen.
nicht grau.
in den augen widerspiegelt
das funkeln der klitzer.
nichts ist verloren.
nur die unschuld der geborgenheit.