ich wollte, meine lieben
wären für alle zeit
in mir geblieben

sie hätten doch nicht weichen müssen,
wo selbst mein schatten wege fand,
noch bei dem schwächsten licht
ein band
an mich zu binden
und jeden meiner schritte
im gleichen augenblick mit mir zu finden

und auch im grellsten rampenlicht
entschloss er sich zu zeiten,
sich häufig noch vermehrend,
ganz dicht
mich stützend zu begleiten
und stellte sich statt meiner an die wand
mit unverbundenen augen dem schrecken zugewandt

er konnte jede regung in mir lesen
und folgte mir bedingungslos
mit seinem seelenlosen wesen
wenn bloß
der mond die nacht erhellte,
mit seinem kühlen, weißen licht
und ihn mir tröstend an die seite stellte

nur in der schwarzen, kalten nacht
hat er, wie alle meine lieben, die ich verlor,
sich still von mir gelöst
und noch bevor
ich jammernd um sein bleiben flehte,
erstarb die treue selbst in ihm,
der ohne mich nicht lebte