kennst du das geräusch der schweren eisenräder,
die über schwellen rasen ?
das sandige kreischen auch?
kannst du daraus die richtung lesen ?
weißt du wo du nun bist und wo gewesen?

ist dir der klang bekannt, wenn wellen
fast den rumpf zertrümmern?
das singende pfeifen der leinen im wind?
kannst du am himmel sehen,
wie jetzt für dich die sterne stehen?

hörst du die ruhe, wenn dir der atem stille steht
und schweigen alles sagt?
die festgehaltenen worte auch?
fühlst du dann diese einsamkeit?
bist du für sie bereit?

hast du bejaht oder verneint, beglückt oder verstört?
ich hab die fragen nur gestellt,
weil mir dein denken so gefällt.
sie sind dir zu banal?
ja stimmt, doch das ist mir egal.

es zeigt mir immerhin, du hast mir zugehört
und das ist mehr, als zu erwarten war.
du hast noch nie im zug gesessen
und schiffe sind dir fremd?
selbst schweigen kennst du nur wenn man dein reden hemmt?

die antworten beweisen doch das gegenteil.
ich nehme sie aber hin.
für mich kam es nur darauf an,
dir meine gegenwart ein paar sekunden
als wirklich zu bekunden.