kann ich dir behilflich sein?
draußen vor der tür stehen leute
angelockt von deinem schreien.
warum brüllst du grade heute so erschreckt,
mein engelein?

lausch, die ersten läuten schon.
wenn sie wüssten, wie sie stören,
wie die grellen glocken uns bedrohen.
halt den mund, dass sie nichts hören,
sonst entgeht dir noch dein lohn.

lieg schön still und rühr dich nicht,
auch das knarren dringt hinaus.
du hast etwas viel gewicht
für das bett in diesem haus.
sieh doch selbst, ich mache licht.

was, es blendet deine augen,
die vor schreck geweitet sind?
ach, ich kann es dir kaum glauben,
du, mein angsterfülltes kind.
dass sie nicht zum sehen taugen.

willst du mir mit schwur versprechen,
dass es ist, wie du es sagst?
dann will ich sie sanft zerstechen,
weil du schmerzen doch so magst…..
soll ich auch die ärmchen brechen?

vorher will ich noch die schräublein
aus den schlanken händen drehen.
zitter nicht mein kleines täublein.
es macht lust, du wirst schon sehen…..
ach wie lüstern wirst du schreien.

auch die feingelackten nägel deiner finger
werde ich dir ziehen müssen…..
dein gezucke ärgert mich.
kind, ich will sie doch nicht küssen.
glaub’s, ich denke nur an dich.

deine beine schmerzen so?
weil das bettgestell rot glühte.
liebreiz,,,,, das macht mich sehr froh.
schön, wie deine haut sich fügte,
als es brannte lichterloh.

hörst du noch mit deinen ohren,
die so schwarz vom flammenfraß
oder ist die fähigkeit verloren,,,,,,?
red ich etwa nur zum spaß?.......
wofür bist du nur geboren?

die sirenen vor der tür
und das flammend blaue licht,
gelten, glaub ich, dir und mir.
mir gefällt das aber nicht.
ich bliebe doch noch gern bei dir.

nur der nackte unverstand
hat die herren rufen lassen,
weil man meinte wohnungsbrand.
ich will dich noch einmal fassen
gib zum abschied mir die hand.

ich muß fliehen, süße magd.
aus dem fenster will ich springen.
falls das glück mir nicht versagt,
wird es mich dir näher bringen,
wenn ich diesen sprung gewagt.

einmal blick ich dich noch an,
wie du starr und blicklos ruhst,
weil ich doch nicht gehen kann,
wenn du so beleidigt tust.
was auch kommt, ich bin dein mann.

hei, ich fliege durch die scherben,
tief der schnitt in meinem hals.
blutend will ich um dich werben.
du bist meines leben salz.
und ich bleibe dein verderben.