ich wünschte mir, du röchst den wald,
wenn ich von einem baum erzählte
und sähst mich auf dem meer,
wenn ich in einer pfütze stünde
ein rinnsal würde dir zum strom,
ein halm zum feld,
in dem der prallgefüllte mohn,
so rotgelippt, den stolzen stempel
zärtlichfest umschlossen hält.

ich wünschte mir, du tränkst von mir,
wenn ich dir trauben nur beschriebe
und fühltest dich im sturm,
wenn dich mein atem warm umgäbe
ein windhauch würde zum orkan,
ein tropfen zum erguß,
der deinen mund dir füllen kann,
so cremigseiden, schmeichelnd
mit süßlich herbstenem genuß.

ich wünschte mir, du trügest weiches leder,
wenn ich dir meine haut darböte
und hörtest zarte klänge,
wenn ich erregt vor dir erröte.
ein wort würde zum liebesschwur,
ein kiesel zum vulkan,
der glühend ausbrach, nur,
so unerschöpflich strömend,
damit er dich erfüllen kann.

ich wünsche mir, du äsest wilde beeren,
wenn ich dir eine wiese malte
und wähntest dich in samt,
wenn ich mit händen dir ein kleid gestalte.
ein funke würde zur feuerbrunst,
ein langer tag zum leben,
der als geschenk, nun seine kunst
so endlos sich erstreckend,
bereit ist uns zu geben.