das wasser treibt den sand mit sich
und vor sich her.
noch kaum, dass eine spur sich zeigt
ergibt sie sich dem meer.
ein feiner schaum, kaum von den wellen
abgelegt,
wird schon vom sturm ergriffen und
spielerisch hinweggefegt.
der dunkle rand, der sich dem wasser
scheu entgegenschiebt,
wird aufgenommen von der kraft, die ihm
nun seine richtung gibt.

mit ihrem schrei begrüßen ein paar möwen,
was ausser sand noch angespült.
und mit den flügeln haben sie ihr gleichgewicht
erfühlt.
der sturm greift trotzdem auch nach ihnen
und trägt sie scheibar fort.
wer jetzt jedoch genau hinsieht, der sieht
sie bleiben dort.
nur eine hat die flügel wirklich breit in diesen
wind gelegt.
sie wird vom schaumgesäumten strand
hinaus aufs meer bewegt.

das sonst so starre gras hat sich dem sturm
ergeben
und ein paar dunkle wolkenfetzen sieht man
landeinwärts fegen.
die möwe wird für ihren mut belohnt
und mit ihnen getragen.
sie fliegt auch weiter, wenn der wind nur schwach noch weht,
mit raschem flügelschlagen.
ihr blick ergreift, was sie zuvor noch
niemals sah.
sie wird es keinem je erzählen, weil sie wie ikarus
der sonne kam zu nah.