am morgen kläffen die hungrigen füchse krähend
und künden vom nahenden winter.
sie neiden den wildernden katzen das futter.
die igel polstern sich für den schlaf.
gegen mittag erwacht eine einsame wespe und stirbt,
bevor die nacht ihr die streifen stiehlt.

am gleichen tag noch samt die letzte, bleiche blume,
sie spürt, dass bald der boden friert.
zwei plusternde vögel haben den zug verpasst.
wie wohl ihnen die blumensamen sind.
von der fernen straße klingen dröhnende motoren
zwischendurch weint schrill ein kind.

mit dem blätterfallen drängt auch das in meine ohren.
die nacht war sternenklar und kalt.
ich neide den igeln das polster und den schlaf,
während die füchse fressen gehen.
gegen mittag beerdige ich den verbliebenen samen.
mit den wespen wird er blühend auferstehen.