ich mag ihn schwarz,
am liebsten noch in deiner gegenwart
und heiß.

die lippen legen sich wie pralle schnecken
an den rand.
ein feiner perlenstreif im flaum
beendet jeden schluck.
mir scheint, das rührt dich an.

du tupfst
mit deinen augen
die tröpfchen reinlich ab.
ich glaube, du hast es nie bemerkt,
dass ich noch jedes mal
einen schluck in meiner tasse,
für deinen mund, der dürstend bebt, belasse.

hast du ihn je getrunken
und mich dabei
gespürt?

ich schlag dein weinglas an die wand,
um selbst den tiefsten punkt
im scherbenmeer zu finden
und meine lippen netzend
an deinen mund zu binden.

komm, trink aus meiner tasse.