ach wäre es doch so,
dass auf dieser erde
fortwährend nur jahrmarkt wäre.
zwischen lauten fahrgeschäften
winkte uns ein hauptgewinn,
angepriesen von verkäufern, die nach kräften
auffordern, ein los zu ziehen

einen guten überblick
böte , dem der will,
dass riesenrad, wenn es still
und fast erhaben, dich für einen augenblick
bald bis in den himmel hebt.
unten siehst du menschen,
deren lust am wandeln lebt

recht bescheiden steht am rande
eine bude, wo am bande
tausend bunte luftballons
im rhythmus wilden treibens,
doch begrenzt, sich sanft bewegen.
auch sie wollen ihren teil
am ausgelassenen leben

grad alle farben sind zu sehen,
die meisten menschen bleiben,
länger als sonst wo, voller sehnsucht, stehen.
sie schauen diese bunte leichtigkeit,
der eigenen schwere wohl bewußt,
die sie erfasste mit der zeit
und der sie sich ergaben

sie werden überdies beschämt,
weil ein ballon,
sich unbeschwert vom band befreit.
leise, vom wind bewegt, schwebt er
dem jahrmarkt stolzer eitelkeiten,
sich nicht ergebend, die fesseln abgestreift,
kussrot davon.

ach, wenn es doch so wäre,
dass er am ende
den weg zu mir nur fände.
und gäbe es ein band,
ergriff ich es
und hielt es fest in meiner hand
auch wenn ich mit ihm flöge.